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Veranstaltungskalender - Workshop Zinnguss an der Luisenhütte
Veranstaltungsdetails


Workshop Zinnguss an der Luisenhütte
Kategorie: Workshop/Seminar
Datum: ab dem 18.06.2011
täglich
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Beschreibung: Das Feuer und der Metallguss sind die zentralen Themen in einem Workshop für Kinder ab 8 Jahren in der Luisenhütte direkt vor der historischen Kulisse. Zunächst erfahren die Kinder etwas über die unterschiedlichen Methoden des Feuermachens und probieren selbst, mit Feuerstein und Feuereisen ein Feuer anzufachen. Anschließend schmelzen sie Zinn über einer Feuerstelle und gießen das flüssige Metall in vorgefertigte Formen. Die so entstandenen Produkte wie Münzen oder kleine Schmuckstücke müssen anschließend noch nachbearbeitet werden. Am Ende des Workshops kann jedes Kind ein selbst hergestelltes Produkt mit nach Hause nehmen. Der Kurs wird von erfahrenen Museumspädagoginnen geleitet, die neben der Einführung in die historischen Techniken auch viel Interessantes zur Lebens- und Arbeitswelt der Menschen, die vor rund 200 Jahren in die Luisenhütte gearbeitet haben, zu berichten haben. Die Kosten betragen pro Kind 10 Euro.
Veranstaltungsort: 58802 Balve, Wocklumer Allee
Name: 58802 Balve, Wocklumer Allee
Adresse: Wocklumer Allee
D 58802 Balve
Weitere Informationen: Die Luisenhütte ist Ankerpunkt auf der Tälerroute der Europäischen Route der Industriekultur und Highlight von WasserEisenLand

Am Rande des sauerländischen Naturparks Homert sind die geschichtlichen Wurzeln der Hüttentechnologie des benachbarten Ruhrgebiets erlebbar. In Balve-Wocklum, mitten in einem unberührten Paradies für Wanderer und Nordic-Walker, ist eine mit Wasserkraft und Holzkohle betriebene Hochofenanlage erhalten geblieben. Einzigartig für Deutschland kann hier ein komplettes Hüttenensemble mit Eisengießerei und Umfeld besichtigt werden. 2004 wurde die Luisenhütte Wocklum deshalb zum Denkmal von nationaler Bedeutung erklärt.

?Erlebnis Luisenhütte: das interaktive Museum
?Gruppenführungen
?Kontakt + Öffnungszeiten
?Förderverein Luisenhütte
?Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stadt Balve
?Gastronomie ?Hüttenschänke?
?Verkehrsanbindung
?Veranstaltungen, Wander- und Radwege, Tourismus


Luisenhütte Wocklum - Wasser, Dampf und heißes Eisen

Die 1748 gegründete Luisenhütte ging 1758 erstmals in Betrieb. Nach mehreren Umbauten brachte die gräfliche Unternehmerfamilie von Landsberg-Velen die Anlage 1854/55 auf den damals neuesten Stand der Technik. Sie erweiterte die Eisengießerei, vergrößerte den Hochofen und baute einen Röhrenwinderhitzer für den effektiveren Betrieb des Ofens ein. Die bedeutendste Neuerung war eine Gebläse-Dampfmaschine als Ergänzung zum bereits vorhandenen Wasserrad, das zwei Kolbengebläse antrieb.

Die Dampfmaschine versorgte den Hochofen mit Sauerstoff, wenn der Borkebach eingefroren oder ausgetrocknet war. So konnte der Zeitraum der Verhüttung auf acht bis neun Monate im Jahr ausgedehnt werden. Trotz dieser Möglichkeiten und der hohen Qualität des Eisens musste die Luisenhütte bereits 1865 aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt werden. Die Konkurrenz der mit Steinkohlenkoks betriebenen Hochöfen im Ruhrgebiet war mittlerweile zu groß geworden.

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Erlebnis Luisenhütte: das interaktive Museum

Vom Denkmal zum Museum
Seit 1950 ist die Luisenhütte für die Öffentlichkeit als technisches Kulturdenkmal zugänglich. 2004 bis 2006 wurde sie liebevoll restauriert und zum modernen besucherorientierten Erlebnismuseum umgestaltet. Das Museum zeigt anschaulich und unter Einbeziehung aller Sinne, wie in der Luisenhütte Eisen hergestellt und zu Gussprodukten weiterverarbeitet wurde.

Erlebnis Hüttenschicht
Der Rundgang folgt dem Weg der Rohstoffe durch die Anlage. Im Schreiberhäuschen kontrollierte und protokollierte der Hüttenschreiber die Anlieferung der Materialien. Auf dem Möllerboden heben die Besucher Schubkarren, die mit Eisenerz, Holzkohle und Kalkstein beladen sind, selbst an. Über der Gichtöffnung des Hochofens erzeugen Hitzestrahler Wärme. Ein historischer Tonfilm zeigt, wie die Hüttenknechte den Ofen von oben befüllten. Zehn Meter tiefer, an der offenen Ofenbrust, wird der Abstich des Roheisens effektvoll mit einer Lichtinszenierung und weiteren Hitzestrahlern und Tonfilmausschnitten simuliert: Das glühende Eisen fließt ins Masselbett. Direkt neben dem Hochofen befanden sich in der Abstichhalle sogar schon Pausenräume für die Hüttenarbeiter. Im Gebläsehaus lassen sich das Wasserrad mit den Kolbengebläsen und die Gebläse-Dampfmaschine geräuschvoll in Betrieb nehmen. Weitere Lichtinstallationen sorgen in der Eisengießerei dafür, dass der Eindruck produzierender Schmelzöfen und eines gerade erfolgten Gusses von Zahnrädern und weiteren Gussteilen entsteht.

Interaktive Medien
Abschließend kann man das Erlebte in der ehemaligen Platzknechtswohnung vertiefen. Hier stehen der Film ?Feuerstrom des Eisens? und eine interaktive Computersimulation, die alle Produktionsschritte dreidimensional zeigt, zur Verfügung. Vier Modelle vergleichen die wichtigsten Verhüttungstechniken seit dem Mittelalter miteinander. Abschließend wird in einer kleinen Ahnengalerie kurz die spannende Geschichte der gräflichen Betreiberfamilie von Landsberg-Velen erzählt.

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Gruppenführungen

Wünschen Sie einen besonderen thematischen Schwerpunkt bei einer Gruppenführung, dann sprechen Sie diesen bitte bei der tel. Buchung ab. Anmeldung bitte mind. 14 Tage im Voraus, Tel. 02352 - 966-7034. Gruppengröße: max. 20 Personen pro Führung (bei größerer Personenzahl muss die Gruppe geteilt werden).
Dauer: 90 min.; Kosten: 30 ? (Di - Fr) 40 (Sa, So, feiertags) plus Museumseintritt.


Kontakt + Öffnungszeiten

Luisenhütte Balve-Wocklum
Wocklumer Allee
58802 Balve

Kontakt
Buchen von Führungen: Tel. 02352 - 966-7034, Fax 02352 - 25316
Informationen: Tel. 02375 - 3134
Museumspädagogik: Tel. 02352 - 966-7021
E-Mail: k.piszczan@balve.de
Homepage: www.balve.de

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Gastronomie ?Hüttenschänke?

Das Insthaus, ein ehemaliges Arbeiterwohnhaus der Luisenhütte, beherbergt die ?Hüttenschänke?. Das zünftige Ambiente lädt zu Kaffee und Kuchen oder kleinen Mahlzeiten ein. Die Gastronomie verfügt über einen Biergarten direkt vor dem Hauptgebäude der Luisenhütte. Der Schankraum bietet bis zu 31 Plätze und eignet sich auch für kleine Gesellschaften. In Absprache mit den Betreibern der ?Hüttenschänke? können diese auch außerhalb der Öffnungszeiten tagen. Zu solchen Gelegenheiten ist es grundsätzlich möglich, exklusive ?Spät- oder Nachtschichten? in der Luisenhütte zu organisieren.

Kontakt
Gastronomie ?Hüttenschänke?
Öffnungszeiten wie Luisenhütte und nach Absprache
Tel. 02375 - 3134 und 2269; Fax 02375 - 3134

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Verkehrsanbindung

Deutsche Bahn
Bahnhof Balve und Bahnhof Sanssouci an der Bahnstrecke Fröndenberg ? Neuenrade, 20 Minuten Fußweg. Die Bahn fährt regelmäßig. Informationen zum Fahrplan: www.bahn.de

Bushaltestelle
Helle: Regionalbus 132 aus Richtung Balve und Menden, Citybus 137 aus Richtung Balve und Balve-Eisborn, 10 Minuten Fußweg. Die Busse fahren nicht am Wochenende und an Feiertagen. Informationen zum Fahrplan:
www.mvg-online.de

Bürgerbus Balve
Haltestelle Helle: Linie 1 aus Richtung Balve, 10 Minuten Fußweg. Keine Rückfahrt nach Balve von der Haltestelle Helle, da in diese Fahrtrichtung kein Zustieg möglich ist. Der Bürgerbus fährt nicht am Wochenende und an Feiertagen. Informationen zum Fahrplan: www.mvg-online.de

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Veranstaltungen, Wander- + Radwege, Tourismus

Im Rahmen des Festivalverbundes 'Live in den Fabrikskes' heizt die Luise jedes Jahr ihre Besucher ein. ?Infos zum Kulturfestival rund um die Luisenhütte und ?aktuelle Veranstaltungen an der Luisenhütte

Weitere Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Unterkünfte in Balve finden Sie auf der Homepage der ?Stadt Balve sowie beim ?Freizeit- und Tourimusverband Märkisches Sauerland

Wander + Radwege
Wanderweg A 2 und A 4: Rund um den Burgberg.
Balve liegt an der Sauerländer Waldroute: www.waldroute.de.
Wandern rund um die Luisenhütte: www.wanderkompass.de

Informationen zu einen Radweg durch Balve finden Sie auf der Seite des Touristikverbandes (s.o.).

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